Mehr Selbstwirksamkeit durch einfache Power Strategien

Lieber Samtosha Freund,

kennst Du das? Du traust Dir selbst nicht mehr über den Weg? Du hältst selbst nicht so große Stücke auf Dich oder stellst Dich in Frage? Du bist häufig enttäuscht von Dir oder Du bleibst aus Deiner Sicht hinter Deinen Möglichkeiten zurück?

Diese Gefühle begegnen uns auf dem Weg zu uns selbst, gerade wenn wir uns zu neuen Zielen aufmachen. Wir fühlen uns oft nicht selbstwirksam. Doch was heißt Selbstwirksamkeit überhaupt?

Das Konzept der allgemeinen Selbstwirksamkeitserwartung fragt nach der persönlichen Einschätzung der eigenen Kompetenzen, allgemein mit Schwierigkeiten und Barrieren im täglichen Leben zurechtzukommen. Diese Überzeugung bezüglich der eigenen Fähigkeiten bestimmt, wie Menschen sich in einer konkreten Situation fühlen, denken, sich motivieren und auch handeln, sie beeinflusst die Wahrnehmung und Leistung daher auf unterschiedlichste Art und Weise. Selbstwirksamkeit bezieht sich also auf die Überzeugung, dass man fähig ist, etwa etwas zu erlernen oder eine bestimmte Aufgabe auszuführen.

Quelle: http://lexikon.stangl.eu/1535/selbstwirksamkeit-selbstwirksamkeitserwartung/
© Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik

Wir enttäuschen uns , trauen uns nichts zu oder beginnen immer wieder aufs neue Dinge, die wir nicht zu Ende bringen. Wir erleben Dramen in uns , die uns schwächen und haben ständig das Gefühl keine Zeit für die wirklich wichtigen Meilensteine in unserem Leben zu haben. Wir fühlen uns ausgeliefert und machtlos.

Doch was genau bringt uns ab von unseren einmal gesetzten Entscheidungen? Und wo verlieren wir unser Zutrauen und unsere Energie?

Der Kreis der Selbstermächtigung beginnt bei unseren Entscheidungen:

Entscheidung

Jedem Moment wohnt eine Entscheidung inne, jeden Moment hast Du die Wahl. Das ist doch wunderbar! Oder doch nicht? Häufig verbinden wir mit einer Wahlfreiheit das Gefühl der Selbstbestimmtheit. Jedoch Entscheidungen kosten uns Energie. Die Wahl treffen zwischen zwei oder mehr Alternativen bindet uns ein. Auch revidieren wir bei einer zu großen Auswahl häufig unsere einmal getroffenen Ausrichtungen. Wir denken, dass auf der anderen Seite das Gras grüner ist. Alte Entscheidungen fühlen sich häufig nicht so sexy an und so entscheiden wir uns einfach neu, um den Anfangszauber spüren zu können. Die Energie entlädt sich bei der zukünftigen Vorstellung, anstatt die alte Entscheidung in die Tat umzusetzen. In dem Moment in dem wir mit unseren Entscheidungen hadern oder sie sogar revidieren, schwächen wir uns selbst. Unsere Gedanken zerstreuen sich mit Themen wie: Werde ich mit dem Ergebnis zufrieden sein? Schaffe ich das überhaupt? Wir fühlen uns nicht selbstwirksam. Um den nächsten Schritt wirklich zu nehmen helfen uns 4 geistige Ankerpunkte:

1. Ich achte erst mal nicht auf das Endergebnis. 2. Ich betrachte meine Entscheidung nur als Lernaufgabe oder Spiel 3. Ich trainiere meine Durchhaltekraft wie einen Muskel, indem ich bei dieser Entscheidung bleibe. 4. Ich lege einen bestimmten Zeitraum fest, in dem ich meine Entscheidung nicht ändere.

Wenn wir so unsere Entscheidung in den nächsten Schritt der Ausrichtung tragen, haben wir die Chance zu gestalten.

Die nächsten Schritte der Ausrichtung erfährst Du in unserem nächsten Teil unserer kostenlosen Selbstermächtigung JETZT  Reihe. Sei gespannt!

3 einfache Tools wie Du klar bleiben kannst, wenn andere unentschlossen sind

stellst Du Dir auch manchmal die Frage, wie Du klar bleiben kannst, wenn Dein Umfeld rumeiert, keine Entscheidungen trifft oder einfach alles aussitzt? In unserer beruflichen wie in unserer privaten Community sind wir häufig mit Fragen und Situationen konfrontiert, die einen gemeinsamen Entschluss brauchen. Besonders wenn Du einer dieser 3 Persönlichkeitstypen bist, wirst Du den inneren Stress kennen, wenn andere sich nicht entscheiden:

Du bist sehr emphatisch-Du achtest auf die Stimmungen anderer und kannst sofort spüren, wenn dicke Luft herrscht? Wahrscheinlich stimmst Du Dich auf andere Menschen ein und wirst als guter Zuhörer und Problemlöser geschätzt. Dieses sind natürlich hilfreiche Eigenschaften im Miteinander, doch bei Entscheidungen kann uns genau dies blockieren.

Du bist zielorientiert-Du hast eine klare Vorstellung und wirst schnell hibbelig, wenn der Entscheidungsprozess zu lange dauert? Große Frage- und Antwortspiele und lange Meetings zur Lösungsfindung sind nichts für Dich? Du möchtest schnell eine praktische Lösung finden, ohne viel Philosophiegeschwafel. Mit Dir selbst geht es häufig gut voran, mit anderen jedoch kommst Du schnell an Deine Grenzen.

Du bist ein Friedensverfechter –Du kannst Spannungen und schwimmende Situationen schlecht aushalten? Menschen, die einfach alles aussitzen sind Dir ein Greul? Du gibst lieber nach und verzichtest auf Deine eigenen Bedürfnisse, um Situationen zu befrieden? Dir passiert es immer wieder, dass Du eigene Ideen und Ansätze anderen Menschen ´für ein bisschen Frieden´unterordnest, doch im stillen Kämmerlein leidest Du unter Deinem nicht selbst geführten Alltag.

Alle drei Persönlichkeitstypen leiden ganz besonders, wenn es nicht voran geht. Unsere ersten Primitivmechanismen, wie kämpfen, sich tot stellen und flüchten haben wir meist mehr als einmal leidvoll ausgetestet, bevor wir begreifen, dass sie alle nicht funktionieren oder zwar zum Ergebnis führen, aber für Trennung sorgen.

Hier meine erprobten Tools, die ich für mich nutze und in meinen Coachings weitergebe, um klar zu bleiben und trotzdem mit Menschen in Verbindung zu sein:

VERLASSE DEN MOMENT – Tritt zurück! Wenn es äußerlich nicht möglich ist, zumindest innerlich. Kreiere Dir einen Raum, der nur Dir gehört. Steige aus der Wechselwirkung der Situation aus. Ich nutze für mich das Bild des inneren Herzensraum, den ich durch Meditation und Achtsamkeitsbreaks immer mehr kultiviere. Unser Herz-Energiezentrum hat die wunderbare Fähigkeit alle Energien in GOOD VIBES zu verwandeln. Die Anleitung dazu findest Du unten in meinen AHA-Momenten.

AUSRICHTUNG RULES – Derjenige der seine Energie  ausrichtet bestimmt den Ausgang der Situation. Visualisiere Dich selbst, wie Du Dich fühlen möchtest. In Deiner Partnerschaft, im Geschäftskontakt oder in jeder Situation, in der Du Dich beziehst. Du willst Intimität spüren? Nimm das Gefühl intensiv wahr, ohne Austausch mit Deinem Gegenüber. Und:Don´t feed the fears! Häufig beziehen wir uns auf den Mangelzustand, mein Mann macht dieses und jenes nicht, mein Chef zollt mir keinen Respekt etc., etc. So verstärken wir diesen Zustand noch. Meine Erfahrung zeigt, wenn ich eine genaue Vorstellung und Ausstrahlung habe, fällt alles einfach an seinen richtigen Platz. Darüber hinaus schockt es uns dann auch nicht mehr so stark, wenn sich Verbindungen lösen, weil wir mit uns verbunden sind.

SELBSTEINFÜHLUNG UND SELBSTVERANTWORTUNG – Nimm die Verantwortung für Deine Gefühle ganz zu Dir. Du bist wütend, sage Dir sofort: das ist meine Wut, sie gehört ganz allein mir. Der Vorteil der Eigenverantwortung für Deine Gefühle ist auch dass Du sie ganz allein beeinflussen kannst. Sobald jemand anders für Deine Wut verantwortlich ist, bestimmt auch diese Person, wie Du Dich fühlst.Nimm Deine Gefühle zu Dir. Wenn wir andere Menschen für unsere Gefühle verantwortlich machen entstehen häufig drei Gefühlsqualitäten: Bitterkeit, Verwirrung oder innerer Kampf. Wenn ich dies bei mir wahrnehme frage ich mich selbst sofort, wen ich gerade verantwortlich mache. Und hinter jedem negativem Gefühl steckt ein unerfülltes Bedürfnis. An diesem Punkt ist die Zeit für Selbsteinfühlung: Was brauche ich, wonach sehne ich mich? Die inneren Forderungen anderen Menschen gegenüber sind nur eine Strategie, mein Bedürfnis zu erfüllen und hat nichts mit meinem Gegenüber zu tun. Wenn ich mir klar über dieses Bedürfnis bin, kann ich auch auf andere Strategien schauen, wie ich mir selbst diese Herzensangelegenheit erfüllen kann.

Meine Erfahrungen zeigen, wenn ich diese Tools einsetze kommt es in Konflikten häufig zu Lösungen, die für alle Beteiligten eine Win-Win Situation zulassen.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Experimentieren,

Deine Jessica Chandrika

Gern tausche ich mich mit Dir aus, schreibe mir einfach unter info@samtosha.de

 

AHA-MOMENTE:

DEN EIGENEN HERZENSRAUM KULTIVIEREN 5-20Min:

Anfangs ist es gut, diese Übung im Stillen mit sich allein zu erproben-wenn Du etwas geübter wirst, kannst Du sie ganz einfach im Alltag einsetzen, egal wie trubelig Deine Umgebung gerade ist. Setze Dich bequem auf, egal, ob auf einem Kissen oder Stuhl. Nun nimm Deinen gesamten Brustraum wahr. Spüre nun, wie Du aus der Mitte Deines Brustraums immer mehr Raum wahrnehmen kannst. Zu Beginn kann sich der eigene Herzensraum klein wie eine Erbse anfühlen, sobald Du ihn immer weiter kultivierst, wirst Du ihn leicht spüren und größer werden lassen können. Du kannst Dich auch selbst in Deinen Herzensraum setzen:dafür sieh dich selbst in entspannter Haltung in Deinem Herzen ruhen.

 

 

 

 

 

2 Stützen für neue Motivation und Beständigkeit

 

Sei wie eine Briefmarke, klebe dran, bis Du da bist!
kennst Du das auch? Du setzt Dir ein neues Ziel, triffst eine neue Entscheidung für Dein Leben und zweifelst nach einiger Zeit, ob etwas anderes die bessere Wahl gewesen wäre? Wäre die andere Idee erfolgreicher gewesen? Hätte ich jetzt ganz woanders sein können? Vielleicht? Vielleicht auch nicht? In der Welt der Gedanken sind Entscheidungen schnell getroffen, Ziele fühlen sich prickelnd an und wir gelangen schnell von einem Punkt zum nächsten. In der Welt des Gedankens geht alles sehr schnell, von der reellen Idee bis zum Luftschloss ist alles schnell gebaut. Ist die Idee aber in der Welt der Materie angekommen wird es auf einmal schwerfällig, es treten Probleme auf, es läuft ganz und gar nicht, wie Du Dir das ausgemalt hattest. Du triffst auf Hindernisse,die aufgelöst werden wollen und spürst, dass Du bestimmte Sachen einfach nicht kannst. Deshalb erscheint es uns angenehmer wieder in die Welt des Gedankens zu flüchten und einfach eine neue Idee zu kreieren, ein neues Ziel zu setzen, das was sich in diesem Moment leichter, attraktiver und großartiger anfühlt. In der Welt des Gedankens ist das Gras immer  etwas grüner.
Wenn wir jedoch dann unsere erste Entscheidung revidieren, einen neuen Weg wählen wird es auch dort wieder einen Ort der Materie geben, mit dem gleichen Problemen, der gleichen Schwerfälligkeit, die die physische Welt so mit sich bringt. Und wenn wir schon einmal aufgegeben haben lassen wir auch hier schneller los. Entscheiden uns wieder für ein neues Ziel, eine neue Idee, einen anderen Partner, ein neues Haus,einen neuen Job oder oder oder. Umso öfter wir aufgeben umso mehr schwächen wir unsere Selbstwirksamkeit. Wir vertrauen uns nicht mehr selbst, dass wir den Weg der Materie durchschreiten können. Das wir etwas durchstehen und Ziele erreichen. Wir bleiben in unserer Komfortzone und dem Mittelmaß stecken.
Wenn ich an meinen Zielen eine Demotivation spüre schenkt mir Yoga hier zwei Stützen, die mir neue Motivation, Durchhaltevermögen und Beständigkeit schenken:
Einpünktigkeit- Ekagrata
Im Yoga wird die Einpünktigkeit als Gemütszustand beschrieben. Unser Gemüt steigert sich von  Trägheit zur Unruhe ,von der Unruhe zum Bemühen um Konzentration, vom Bemühen zur Einpünktigkeit oder großen Konzentration, von der Einpünktigkeit zur Ruhe des Geistes. Diese Stufen helfen mir mich selbst zu überprüfen, eine Bestandsaufnahme zu machen. In welchem Geisteszustand bin ich, wenn ich meine Ziele über Board werfen will? Vielleicht bin ich träge und deprimiert oder unruhig und fahrig? Ich füge dann gern eine kleinen Break in meinem Alltag ein. ich reichere mein Prana, meine Lebensenergie wieder an, um mein Bemühen um Einpünktigkeit wieder aufzunehmen. Das gelingt mir am besten mit:
Pranayama- die Atemtechniken des Yoga- oder einer kleinen Meditation. Hier finde ich besonders die Sakhsin Bhav Meditation geeignet:
Setze Dich in eine bequeme Sitzposition egal ob auf dem Stuhl oder Boden.Beobachte alles, was geschieht und benenne ohne zu werten oder zu analysieren. Achte, dass sich keine Bewertung einschleicht, wenn Du zum Beispiel Ärger im Bauch spürst ( was schon eine Wertung ist) sage einfach nur: „Gefühl im Bauch“. Wenn Du gerade nichts besonderes wahrnehmen kannst lenke Deine Aufmerksamkeit auf die Prozesse Deines Körpers, z.B.„Nasenlöcher kühl – Nasenlöcher warm“ oder „Bauch hinaus – Bauch hinein“
Diese einfache Schulung Deines inneren Beobachters führt Dich leicht zurück zu Deiner Einpünktigkeit und damit wieder zu neuer Motivation für Deine gesetzten Ziele.
Abhyasa
Abhyasa heißt so viel wie beständiges Üben, Wiederholen oder beständiges Bemühen. Hier ist aber nicht das verbissene oder gar krampfhafte Wiederholen gemeint, um etwas zu erreichen. Sondern, was sich jetzt vielleicht etwas widerprüchlich anhört, den Weg dauerhaft zu verfolgen, ohne auf das Ziel, eine Belohnung oder andere Früchte aus zu sein. Ich bemühe mich um eine geistige Grundhaltung der positiven Annahme meines zuvor gewählten Weges.
Ich mache mir auch so bewusst,beim ständigen Bemühen gar nicht auf das Ergebnis ankommt, sondern dass es um meine Shadana geht, meine spirituelle Praxis. So nehme ich großen Dingen den Schrecken und das Erreichen meiner Ziele ist nur ein Nebenprodukt meines Übens.
Ich wünsche Dir gutes Gelingen,
om gam ganapataye namaha (dies ist das Ganesha Mantra, Ganesha steht für die Beseitigung aller Hindernisse und Schutz)

Chandrika Jessica
Gern tausche ich mich mit Dir aus, schreibe mir einfach unter info@samtosha.de

Good Karma statt Bad Drama

 

ich bin ein sehr emotionaler Mensch. Gefühle jeglichen Koleur haben mein Leben oft bunt, aufregend und abwechslungsreich gemacht. Jedoch gibt es da auch die andere Seite. Traurigkeit, Wut und Ängstlichkeiten bestimmten auch viele meiner Tage. Ich habe mich regelrecht selbst an mir abgearbeitet und war häufig erschöpft und enttäuscht von mir selbst, dass ich dem so ausgeliefert war. Ich hatte das Gefühl, dass ich dies nicht steuern kann. Ich habe versucht mich selbst zu zwingen die Gefühle zu kontrollieren oder zu unterdrücken. Doch meine Gefühle rangierten weiter zwischen hoch und tief. Besonders frustrierend empfand ich aber, dass andere Menschen es schafften mit ihren Handlungen so in mein Energiehaushalt einzugreifen ohne dass ich etwas dagegen tun konnte und mich dies immer von dem ablenkte, was mir wirklich wichtig war .
Irgendwann hatte ich einfach die Schnauze voll. Aber so richtig. Ich hatte genug vom Hoch und vom Tief. Ich hatte es satt. In diesem Moment wurde mir klar, dass all meine Emotionen pure Energie sind. Dass meine Emotionalität nicht ein Anzeichen davon sind, dass ich total irre bin, sondern dass ich sehr viel Energie zur Verfügung habe. Ich bin Energiemillionär. Toll! Das Problem war, dass ich mich wie so viele Lottomillionäre verhielt, die, wenn sie auf einmal so viel Geld auf dem Konto haben, alles in kürzester Zeit durchbringen und hinterher weniger haben als vorher. Deshalb war ich so erschöpft. Ich nahm sogar Energie Kredite auf, ich gab ab, obwohl ich eigentlich gar nichts hatte. Also machte ich einen Kassensturz: In welchen Momenten gab ich die meiste Energie aus? Und welche Reaktionen von anderen Menschen verleiten mich dazu mein Konto leer zu räumen? Mit diesem Verständnis würde ich mir in den Momenten tiefer Emotion bewusst, dass ich eine Entscheidung treffen konnte. wofür gebe ich meine Energie aus?

Und hier meine 4 Tipps wie ich mein Konto in Balance halte:

Haushaltsbuch führen:
Morgens nehme ich mir ein paar Minuten Zeit meinen Energiehaushaltsplan aufzustellen: In welche Projekte und Begegnungen sollen heute meine Reichtümer fließen ? Was für eine geistige Haltung möchte ich anderen Menschen gegenüber einnehmen und wo möchte ich bewusst unterstützen? Wie möchte ich mich fühlen?
Abends nehme ich mir Raum eine kleine Billanz zu ziehen: Waren meine Energie Investments gut ausgesucht? Habe ich meine morgendlichen geistigen Entscheidungen eingehalten?

Einzahlungen leisten:
Ich habe die roten Zahlen meines Kontos im Blick, sobald ich spüre, dass ich mich erschöpft, abgelenkt oder emotional fühle, leiste ich Einzahlungen. Meine Einzahlungen die mein Konto wieder auffüllen sind: Eine lange Meditation oder Pranayama-Sitzung, ein Garant für einen vollen Kontostand. Ein Ausflug in die Natur. Einen Schweigetag oder Schweigestunden einlegen, ohne Kommunikation , auch keine sozialen Medien, SMS, Mails oder anderes. Eine Asanapraxis mit langem Halten der Yogapositionen mit Affirmationen. Und viele weitere, diese Einzahlungen können natürlich individuell auch verschieden sein. Vielleicht sind es bei Dir ganz andere.

Ausgaben überwachen:
Gerade im Bezug auf andere Menschen gebe ich gern aus ohne darauf zu achten, deshalb fahre ich eine Ausgabenkontrolle. Die erste Frage, die ich mir stelle ist immer: Ist das überhaupt mein Konto um das ich mir gerade Gedanken mache oder investiere ich in fremde Projekte? Wir machen uns viele Gedanken über Dinge, die uns eigentlich gar nix angehen. Der hat das gemacht, der hat das gesagt, dieser Mensch verhält sich falsch oder richtig. All die Energie die hier abfließt, weil wir uns in fremde Investments einmischen sind große Einsparpotentiale, da sie eh unserem Kontostand nix bringen. Aber auch wenn ich zum Beispiel Gedanken identifiziere, die mich früher wütend gemacht haben, weil jemand sich nicht so verhält wie ich das möchte oder seine Absichten nicht meinen Werten entspricht investiere ich nicht mehr in diese Gefühle , damit ich schlechter Energie nicht noch gute hinterher werfe. Ich habe beschlossen, dass sich jeder erst einmal in meiner Umgebung so verhalten darf wie er will, wenn dieses Verhalten nicht meinen Bedürfnissen entspricht oder meine Grenzen überschreitet muss ich nicht sauer sein, weil ich selbst entscheiden kann, ob ich diesem Verhalten Aufmerksamkeit und damit Energie schenke. In den meisten Fällen kann ich mich dann entscheiden diese Achtung lieber meinen Bedürfnissen zu widmen oder ohne Stress eine Grenze zu setzen und ein tolles NEIN zu  kreieren.

Langfristige Anlagestrategie checken 
Für meine Zufriedenheit ist es wichtig, dass ich meine Ziele privat und beruflich umsetze, weil ich einen Beitrag leisten will. Insgeheim will das jeder Mensch. Im Yoga sprechen wir hier von Dharma und dies ist ein Grundbedürfnis jedes Menschen. Und dieses Bedürfnis umfasst Themen wie: Was ist mein Beitrag für diese Welt? Wie möchte ich mein Leben gestalten? Gibt es eine höhere Aufgabe, die es zu erfüllen gibt, warum ich genau hier hinein geboren bin? Lese Dinge für mich zu beantworten bleibt ein lebenslanger Prozess. Die Antworten, die ich mir hier gebe baue ich in meine jährliche, wöchentliche und tägliche Planung ein und schaue, dass meine alltäglichen kleinen Schritte mich genau zu diesen Zielen führt. Das klappt manchmal gut und manchmal weniger gut, doch der Weg ist klar, so dass gelegentliches Straucheln mich trotzdem nicht vom Weg abbringt.  Auch wenn ich mal wieder auf eine Dramablase hereingefallen bin oder der Kurs an meiner Energiebörse unverhofft fällt hilft mir das Verbinden mit meiner Aufgabe in dieser Welt wieder auf den richtigen Kurs.
Ich wünsche Dir gute Aktien und immer ein volles Portemonnaie.

Chandrika Jessica
Gern tausche ich mich mit Dir aus, schreibe mir einfach unter info@samtosha.de

Buchtipps:
Byron Katie, Was wäre ich ohne meine Drama?
Swami Sivananda, Erfolg im Leben und Selbstverwirklichung
Sharon Gannon und David Life, Jivamukti Yoga
Ina Rudolph, Auf ins fette pralle Leben

3 einfache Tipps für die gelungene Beziehung mit nervigen Freunden

ich habe einen Freund, einen Freund der speziellen Art. Wir verbringen viel Zeit miteinander, obwohl es so einige Eigenschaften an ihm gibt , die ich so gar nicht ausstehen kann: Er ist egoistisch, drängt sich gern in den Vordergrund und wenn es mal wichtig ist, dass ich mich konzentriere lenkt er mich auf jede erdenkliche Weise ab. Er hat noch weitere Dinge auf Lager, die es mir manchmal richtig schwer machen: Er plappert dazwischen, lässt keine anderen Meinungen zu und wird schnell ausfallend.Dies ist nur ein kleiner Auszug seiner Fähigkeiten.  Meine Güte! wirst Du jetzt denken. Warum verbringt sie dann so viel Zeit mit ihm? Ich habe schon oft versucht mich zu trennen, jedoch mag es es mir nicht so recht gelingen. Er ist hartnäckig. Er redet mir auch überall rein zum Beispiel jetzt gerade in diesen Blogartikel. Er bockt schon den ganzen Tag.

Hast Du auch einen solchen Freund? Nein? Ich wette Du hast auch so eine enge Freundschaft mit so einem Kandidaten.

Mein Freund  heißt Monkey. Monkey Mind. Zu deutsch Affengeist. Er springt mir den ganzen Tag im Schädel herum. Manipuliert mich Dinge zu tun, die ich mir ganz anders vorgenommen habe und ist besonders entzückt wenn es ihm gelingt meine Aufmerksamkeit zu erhaschen. Kommt es Dir jetzt bekannt vor?

Es gibt Zeiten da bin ich sehr eng mit Monkey und Zeiten in denen ich mich besser abgrenzen kann. Es gibt auch Tage da ist Monkey besonders wild und eigentlich gar nicht mehr zu kontrollieren. Für solche Tage möchte ich Dir ein paar praxiserprobte Erziehungstipps für Deinen Freund mitgeben:

1.Deidentifiziere Dich

Häufig sprechen wir von unserem Monkey Mind als ich- „ich kann mich nicht konzentrieren“,“ ich bin zu faul“ oder sogar „ich bin egoistisch“ Wir sind mit unseren Gedanken, mit unserem Mind identifiziert. Wäre ja kein Problem, wenn unser Mind unterstützend und wohlwollend agieren würde. Tut er aber nicht. Unser Gehirn hat, wenn es sich selbst überlassen ist, eine Primitiv-und Negativtendenz. Für mich ist es hilfreich diesen Anteil in mir getrennt von mir wahrzunehmen , deshalb hat er ja auch einen Namen. Ich erschaffe mir so innerlich einen Abstand und halte mich handlungsfähig . Ich kann so entscheiden, ob ich den Tendenzen von Monkey nachgeben möchte. Falls Dich das Thema Deidentifikation noch mehr interessiert kannst Du hier weiterlesen.

2. Schaffe Sinn

„Im Gegensatz zum Tier sagen dem Menschen keine Instinkte, was er muss, und im Gegensatz zum Menschen von gestern sagen dem Menschen von heute keine Traditionen mehr, was er soll. Nun, weder wissend, was er muss, noch wissend, was er soll, scheint er oftmals nicht mehr recht zu wissen, was er im Grunde will.“ – so legt Viktor Frankl die Ausgangssituation treffend dar. Wenn wir in einzelne Beschäftigungen oder Aufgaben abtauchen entfällt uns häufig der Sinn. Es stellen sich dann Fragen wie:Warum mache ich das überhaupt ? Will ich das überhaupt? Und schon sind wir im Widerstand und der Geist schweift von der Aufgabe ab. Gerade wenn wir uns selbst zu Erledigungen anhalten müssen, aber auch wenn eine starke Steuerung von außen wie z.B. strenge Vorgaben vom Chef uns lenken, geht uns der Sinn häufig ab und wir verlieren uns. Sinn schafft hier Fokus und Motivation. Ich nehme mir täglich kurz Zeit um meine Ziele zu visualisieren und mit Sinn aufzuladen. Ich frage mich einfach zu meinen Tagesaufgaben: Warum mache ich das? Gibt es hier ein höheres Ziel? Was ist der Sinn der Aufgabe? Hier versuche ich mich an meine übergeordneten sinnstiftenden Ziele zu erinnern zu denen ich ein Leitbild verfasst habe. Ganz praktisch z.B. für diesen Blogartikel kamen mir heute morgen diese Dinge in den Sinn: „Ich sorge dafür, dass ich mein höchstes Potential entfalte, auch in unwegbaren Situationen und unterstütze andere Menschen dabei, ihren Weg zum Ihrem höchsten Potential zu entdecken.“Dieser Gedanke lädt mich auf und schafft Verbindung.

Um hier den Effekt zu spüren empfehle ich Dir täglich eine kleine Runde Sinnstiftung einzulegen.Zusätzlich richte ich es mir am Anfang der Woche ein besonders sinnstiftende Projekte und Herzensangelegenheiten in meinen Terminplaner einzutragen, so kann sich über die Woche im Alltag gar nicht so viel unwichtiger Krams in meine Zufriedenheit einmischen.

3.Erhöhe Deine Lebensenergie

Im Yoga unterscheiden wir zwischen verschiedenen Geisteszuständen, wenn wir in niedersten Zustand herumirren, ist der Mind depressiv und unklar. Umso mehr wir schaffen unsere Lebensenergie zu steigern gelangen wir in die höheren Zustände, die sich durch Klarheit, Ausrichtung und Ausdauer auszeichnen. Du kannst Deine Lebensenergie, Dein Prana mit einfachen Methoden aufladen: Unterbrich Deine Routine mit einer Atemübung oder einer einfachen Yogaübung. Schon wirst Du spüren, dass Dein Geist wieder gesammelt erscheint.

Ich denke, dass Dein nerviger Freund ähnlich tickt wie meiner und wünsche Dir viel Erfolg bei der Erziehung!

Jessica Chandrika

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Nimm Kontakt mit mir auf unter http://www.samtosha.de

 

Buchempfehlung:

Zu den Themen Gehirn und die Wirkungen des Yoga:

Neuro-Yoga

Zu den Themen Sinnstiftung , Zufriedenheit im Alltag und praktische Umsetzung:

7 Wege zur Effektivität

Die 5 Entscheidungen

Das Leiden am sinnlosen Leben

Ich hab mich endlich selbst gefunden, ich stand direkt neben mir

endlich ankommen wollen ….im Urlaub….im Feierabend oder sonstwo. Kennst Du das auch? Die Sehnsucht endlich anzukommen? Alles hinter Dir lassen, was Du nicht magst? Den Job, den stressigen Alltag oder nervige Verpflichtungen? Oder den Gedanken einfach mal bei Dir selbst anzukommen?  Dich wahrzunehmen ohne Ablenkung. Wir wünschen uns an einen Ort,den wir einfach lieber mögen, als das was uns gerade in der Realität erwartet.Manchmal ist es aber auch so, dass wir obwohl wir im Urlaub oder schon im Feierabend sind ,noch mit dem Kopf in anderen Situationen gefangen bleiben, die wir gar nicht so gern mögen. Eine Beleidigung, eine ungelöste Aufgabe im Job oder der Trubel im Straßenverkehr, wir sind dort. Häufig nehmen wir solche Situationen als Leid wahr und wir haben Stress, wir werden unruhig oder müde, weil die Realität nicht die ist, die wir uns wünschen oder die Realität nicht verschwindet, die wir nicht mögen.

So teilen wir das Leben in raga und dvesha, in Habenwollen und Nicht-Habenwollen ein.Im Yoga beschreiben wir dies alles als Aktivitäten des Geistes (vritti) und das Leid, das wir durch diese Unterteilung spüren,bezeichnet die yogische Philosophie als kleshas. Dieses Leid entsteht durch unseren Grundirrtum,dass wir glauben wir sind, was wir wahrnehmen:Name, Körper, Gedanken oder Emotionen. Wir formulieren innere Strategien, was wir mögen und nicht mögen. Der Zustand unseres Bewusstseins ist jedoch sehr wechselhaft. Das, was wir im einen Moment abgöttisch verlangen, kann im nächsten Moment ein Gefühl des Hasses oder des Überdrusses erzeugen. Wir sehen immer nur eine Seite der Münze.Wir schwanken, unsere Gedanken, unsere Emotionen und das was wir als Ich bezeichnen ist nicht stabil. Wir erleben ein Auf und Ab und leiden. Auch schöne Gedanken können uns verwirren: wir finden etwas so schön, dass wir nach einer ständige Wiederholung verlangen, falls dies nicht geschieht, weil z.B. der Jahresurlaub verbraucht ist , setzt der innere Sturm ein. 

Hier findet eine Verwechslung statt, eine Verwirrung. Wir identifizieren uns mit dem Wahrgenommenen. Doch wenn ich das alles nicht bin, was oder wer bin ich dann? fragst Du Dich vielleicht jetzt. Und wie kann ich mich in den Tiefen meines Dramas daran erinnern wer ich wirklich bin ? 

Du bist das reine Gewahrsein dahinter. Vielleicht magst Du mal hinein spüren: Wer beobachtet dies alles? Es scheint jemanden zu geben, der dies beobachten kann. All die Emotionen. All die Gedanken . All die Handlungen. Wenn es jemand gibt, der dies beobachtet muss es ja jemand sein, der außerhalb dieser Szenen besteht. Wenn Du einen Fahrradfahrer auf der Straße beobachtest, kannst Du ganz klar erkennen,dass Du nicht der Radfahrer bist, Du bist der Beobachter.

Indem wir das Erlebte als Ich benennen, findet genau diese Verwirrung unseres Geistes statt, wir denken wir sind der Radfahrer, obgleich wir eigentlich nur der Betrachter sind.

 Nun bist Du gerade schon dabei die erste Übung zu praktizieren: Nimm den Beobachter wahr. Wenn die Wellen des Dramas über Dir zusammenschlagen, gehe auf die Suche nach dem Beobachter. 

Der Sog unserer Gedanken und Emotionen sind mächtig. Um immer mehr Bewusstsein für diesen Prozess zu entwickeln hilft es, kleine Breaks in den Tag einzubauen, kleine Bewusstseins-Tankstellen. Eine Minute reicht aus. 

Hier noch eine kleine Übung für Dich: 

Schule Deinen Beobachter, gehe von außen nach innen. Nimm die Geräusche in Deiner Umgebung wahr, gehe von einem Geräusch zum nächsten, ohne die Quelle zu erforschen, 

danach lausche auf die Geräusche Deines Körpers,höre auf Deinen Atem, vielleicht kannst Du auch Deinen Pulsschlag hören,

Wenn Du Gefühle wahrnimmst, nimm genau wahr, wo Du diese spürst, im Bauch? Oder im Brustraum? Wiederhole dann den Satz: Gefühl im Bauch, Gefühl im Bauch, achte darauf, egal was für ein Gefühl Du wahrnimmst nur das Wort Gefühl zu nutzen, nicht das genaue Gefühl wie Wut oder Angst zu benennen. Konzentriere Dich auf das jeweilige Körperteil und sage Dir :Gefühl im…. Lenke Deine Aufmerksamkeit für ein paar Minuten von einem Teil zum anderen.

Mir hilft es im Alltag ganz besonders mir kleine Seperatoren zu setzen: wenn ich z.B.von der Arbeit nach Hause komme, einen Moment der Stille. So trenne ich die einzelnen Tagesabschnitte voneinander und schaffe Raum, um anzukommen.

So schulst Du Deinen Beobachter und kannst bei regelmäßiger Übung wahrnehmen, wie sich immer mehr Raum für Bewusstsein und Zufriedenheit entwickelt. 

Ich wünsche Dir für Deine Zeit ganz viel Raum und Ankommen…

Jessica Chandrika

4 Tipps mehr Leben zu leben

 

Ein Leben sind viele Augenblicke. An diesem Satz blieb ich hängen. Jon Kabat-Zinns Buch “ Gesund durch Meditation“ bietet viele Inspirationen, doch dieser Satz brannte sich ein. Viele Augenblicke kamen mir in den Sinn, viele Momente, die besonders waren, Meilensteine meines Lebens: Die Geburt meiner Tochter, meine erste Yogastunde, Momente des Geliebtwerdens. Aber auch eher alltägliche Erlebnisse, die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings bewusst auf der Haut gespürt, der Geruch von der Sonnencreme der Kindheit oder die Freude ein Kind bei seinem intensiven Spiel zu beobachten. Alles das waren sehr präsente Momente. Durch die Intensität des Augenblicks war nur diese Sekunde, nur genau das Jetzt anwesend.
Doch warum gibt es Momente die sich so stark einprägen, die wir in freudvoller Erinnerung haben?
Unserem Geist ist es in diesem Moment möglich sich auf einen einzigen Punkt zu konzentrieren, auf diesen einen all einzigen Moment.
Häufig fühlen wir uns gehetzt, sorgenvoll oder abgelenkt. Wir denken an Vergangenheit und Zukunft und spüren, dass dies zwei Bereiche sind, die nicht in unserer Handlungsebene stehen. Wir können die Vergangenheit nicht durch Handlungen verändern. Auch die Zukunft ist nur beeinflussbar, wenn wir diesen Moment nutzen. Unsere Handlungsfähigkeit und unsere Macht erstreckt sich nur über diesen Moment.Nur Jetzt. Nur jetzt können wir freudige Begegnungen, fürsorgliche Beziehungen und kreative Projekte verwirklichen.
Doch dieser Moment, dieses Jetzt rinnt uns häufig durch die Finger, weil der Moment an sich nicht so bedeutungswürdig scheint, wir verschwenden unsere Energie im Unbeeinflussbaren von Vergangenheit und Zukunft.
Heute lade ich Dich ein diese Ressource des Moments zu nutzen:

4 Tipps um mehr Leben ins Leben zu bringen
1.Nimm Tempo raus & verankere Dich durch Deine Sinne in diesem Moment: Wie riecht dieser Moment, was kannst Du mit Deinen Augen beobachten, was hörst Du, was kannst Du beim Essen schmecken?
2.Werde Dir Deiner Atmung bewusst. Wo kannst Du Deine Atmung spüren? Im Bauch ? In der Brust, in der Nase? Oder vielleicht sogar in ganz anderen Körperbereichen? Was für eine Qualität oder Besonderheiten hat Dein Atem ? Kannst Du spüren, dass Dein Atem mit der Einatmung eher kühl durch Deine Nase strömt und mit der Ausatmung eher warm?
3.kultiviere eine regelmäßige Meditationspraxis, egal ob nur 5 Minuten oder eine Stunde. Meditation regt unseren Geist an, im Moment zu verweilen. Du entwickelst Deine geistigen Kräfte.
4.begegne Zeitstress mit Nichtstun. Hört sich für Dich jetzt vielleicht erst einmal merkwürdig an. Doch Du gewinnst Zeit, Fülle und mentalen Raum, wenn das Gewahrsein des Augenblicks zurückkehrt. Du befindest Dich dann wieder auf Deiner Handlungsebene.
Einen bewussten Tag voller freudiger Augenblicke wünscht Dir

Jessica Chandrika

Gern tausche ich mich darüber mit Dir aus: Schreib mir unter info@samtosha.de

P.S. Falls Du Deine Achtsamkeit weiter entwickeln möchtest, Stressbewältigungstechniken auf Basis des Gewahrseins erlernen möchtest ,kannst Du dieses Seminar besuchen, es wird von Deiner Krankenkasse gefördert:
Stressbewältigung durch Achtsamkeit ab 28.April 20.45Uhr Anmeldung
für diesen Termin sind noch Plätze frei

Is mir egal! Ich lass`das jetzt so!

 

Hast Du noch Zeit einfach so zu sein? Einfach so? Alles einfach so zu lassen. Wie es ist. Egal wie es sich anfühlt? Wie viel Raum gibst Du Dir dafür? Es einfach mal so zu lassen.
Wir streben den ganzen Tag, drängen und formen neu.
Für mich ist dies die perfekte Meditationstechnik. Hinsetzen und alles so sein lassen. Ich sage zu allem in diesem Moment: OK! Ich lass das so!

Gedanke: OK! Ich lass das so!
Gefühl: OK! Ich lass das so!
Alle Zustände: OK! Ich lass das so!

Und auf einmal entsteht Raum im Kopf und im Herzen. Der Lärm hört auf. Das ganze Drängen, Müssen und Streben ordnet sich. Ganz leicht und mit Selbstverständlichkeit. Es verjüngt und erfrischt.
Heute möchte ich gar nicht so viel schreiben und Dich einfach nur einladen diesen Raum selbst zu kreieren ( zum Ausfüllen ;-)):

______________________________ OK! Ich lass das so!
______________________________ OK! Ich lass das so!
______________________________ OK!! Ich lass das so!
_______________________________ OK! Ich lass das so!
……..

Einen meditativen Tag wünscht Dir

Jessica Chandrika

Den Terror beenden

Wir sind erschüttert. In der Stadt der Liebe herrscht der Terror. Wir sind fassungslos, hilflos und vielleicht fühlen wir im Angesicht des unfassbaren Gegner Terror auch Hass und Wut. Vielleicht haben wir das Gefühl, dass wir uns rüsten müssen, dass wir uns kriegerisch vorbereiten müssen in Zeiten des Angriffs.
Der Geist, unsere Kultur und unsere Weltsicht gerät ins Wanken.
Ich setze mich auf mein Meditationskissen, sehe Bilder von Leid, Tod und Hilflosigkeit, Bilder, die sich aus den Medien tief in meinen Geist eingebrannt haben. Und tief in mir regt sich mein Herz und ich spüre, dass die Antwort Liebe sein muss.
Lächerlich müssen viele denken. Lächerlich gegenüber so viel Leid. Doch mein Herz grinst und hat keine Angst sich lächerlich zu machen. Und mein Herz gibt mir die Verantwortung . Verantwortung? Irre! Irre mögen viele denken. Wie soll ich Verantwortung für so viel Terror übernehmen! Das hat doch nichts mit mir zu tun! Doch mein weises Herz zeigt mir meinen Terror auf, mit Menschen, die ich liebe, mit Menschen, die mir fremd erscheinen und besonders mit mir selbst. Ich kann Hass, Wut, Terror und Angst in mir sehen. Im Innen wie im Außen. Und ich übernehme ab sofort die Verantwortung diesen Terror zu beenden , hin zu Freude, Mitgefühl und Freundschaft. Hin zu Liebe, Freiheit und Frieden. In mir & für diese Welt. Und ich habe einen weisen Begleiter: Mein Herz.
In den Patanjali Sutren, einer alte Yogaschrift, wird hierfür das Wort Ahimsa gewählt. Ahimsa heisst übersetzt Gewaltlosigkeit oder Nichtverletzen. es wird weiter ausgeführt: Wen Nichverletzen fest begründet ist, wird Feindschaft in der Gegenwart des Yogis aufgegeben. So haben wir eine Chance.
Ich freue mich über weitere Begleiter auf diesem Weg, machst Du mit?

Einen herzlichen Tag wünscht Dir

Jessica Chandrika

Gern tausche ich mich darüber mit Dir aus: Schreib mir unter info@samtosha.de

Buchtipps zum Thema:
Die Yogaweisheit des Patanjali für den Menschen von heute von Sukadev Bretz
Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens von Marshall B. Rosenberg
Ich brauche Deine Liebe. Ist das wahr? von Byron Katie

Irre verliebt

 

Fragen wir uns nicht täglich wie es möglich ist Menschen, unserer Arbeit und unseren Aufgaben mit Freude und Liebe zu begegnen? Wie wir freudvolle Beziehungen gestalten und mit Liebe und Motivation arbeiten können? Wie wir gefühlten Stress, Druck und Zwang meistern können?

Heute haben wir eine Vielzahl von Begegnungen, Kontakte, Aufgaben und Situationen an einem Tag zu bewältigen. Wir sehen uns vielerlei Kanälen der Kommunikation gegenüber: Begegnungen im Job und Privat, Austausch über die Medien wie Facebook, Whatsapp, Mail oder Telefon. All das sind aktive Beziehungsinteraktionen.

Beziehung? Moment mal! Sind all unsere Kontakte Beziehungen? Im privatem Bereich magst Du mir da vielleicht Recht geben, aber auf der beruflichen Ebene? Jede Mail eine Beziehungsinteraktion?

Häufig trennen wir die Bedeutung von privaten Kontakten und beruflichen ganz klar. Uns wird in vielen Ratgebern sogar dazu geraten: Erzeugen Sie eine Work-Life Balance, endlich raus aus der beruflichen Stress-Spirale und rein ins Privatleben, die 5 Stunden Woche mit dem Ansinnen nur noch 5 Stunden pro Woche beruflich tätig zu werden, usw. usw.

Nicht nur die Kontakte unterteilen wir in diese Kategorien privat/ beruflich sondern auch unsere Aufgaben werden so differenziert. Wir versuchen unsere beruflichen Tätigkeiten zu bewältigen, um endlich in unsere privaten Vergnügungsaufgaben eintauchen zu können. Wir bringen berufliche Kontakte, Termine und Aufgaben hinter uns, weil es eben unser Job ist. Es ist eine Verpflichtung und eine Verbindlichkeit durch die wir unseren Lebensunterhalt verdienen. Wir nehmen die Rolle des Arbeiters ein oder des Chefs oder der Angestellten. Wir nehmen diese Rollen ein wie wir uns vielleicht Arbeitskleidung anziehen, wenn wir ‚on the job’ sind. Nach Feierabend streifen wir diese Rolle ab wie unsere Berufsbekleidung und schlüpfen in unseren Freizeitdress.

Hat Du auch ein geistiges Businessoutfit und einen Freizeitdress? Drückt Dich Dein Businessoutfit manchmal wie eine schlecht sitzende Krawatte oder ein zu enger Rock? Wir agieren in diesen Rollen, weil wir meinen, dass die Zeit auf der Arbeit und in unserer Freizeit zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Warum denken wir das? Warum haben wir auf der Arbeit nicht genauso viel Spaß wie in unserer Freizeit? Wir erkennen hier unsere Freiwilligkeit nicht mehr. Durch Arbeitsstundenvorgaben und Termindruck entwickeln wir das Gefühl des Hamsterrades. Und schnell stellt sich das Gefühl ein: Was mache ich eigentlich hier? Wann ist endlich Feierabend? Wir arbeiten unser Arbeitspensum ab, um dann endlich genießen zu können. Vielleicht entwickeln wir auch Visionen von einer freieren Arbeitszukunft, in der wir unser Hobby zum Beruf machen können. Dann endlich meinen wir das Ziel erreicht zu haben endlich frei zu sein und wir machen können was wir wollen. Ist dieses Ziel erreicht merken wir schnell, dass das auch eine Illusion ist: es gibt auch hier genauso Druck durch Forderungen und Verpflichtungen. Wir sehnen uns nach mehr Selbstbestimmung.

In meiner jahrelangen Beratungen und Coachings mit tausenden von Menschen gibt es ein Resümee: Das Gefühl der Zufriedenheit und das Glücksempfinden steht im direktem Zusammenhang mit dem Gefühl der Selbstbestimmung. Deshalb all diese Sehnsüchte und Tendenzen des geistigen Ausstiegs.

Doch wie können wir unser Gefühl der Selbstbestimmung steuern? Und was hat das alles mit Beziehung zu tun?

Wir nehmen unseren Einflussbereich sehr unterschiedlich wahr und schätzen unsere Möglichkeiten unseres eigenen Handlungsspielraumes häufig gering ein.

Und dort gibt es einen Zusammenhang zwischen Beziehung und Arbeit. Zu Beginn einer Beziehung verlieben wir uns, wir erkennen tolle Eigenschaften unseres Partners und fühlen uns angezogen. Unser Herz entscheidet sich für einen Menschen, ganz selbstbestimmt gehen wir diese Beziehung ein. Wenn die Beziehung andauert, haben wir vielleicht manchmal das Gefühl, dass wir nicht ganz freiwillig dieser Beziehung nachgehen, Macken unseres Partners nerven uns und manchmal erscheint das Singleleben allzu verlockend. Wir sehnen uns das Gefühl des frischen Verliebtseins herbei. Zu dem Punkt zurück an dem wir ganz selbstbestimmt Ja gesagt haben.

An welchen Punkten haben wir ja gesagt? Und wozu? Erinnerst Du Dich noch daran, was Dich dazu bewogen hat selbstbestimmt Ja zu sagen? Erinnerst Du Dich an die Herzenswärme?

Im Yoga sprechen wir von Bhakti, was Hingabe heißt. Hingebungsvoll widmen wir uns der neuen Geliebten/ dem neuen Geliebten. Jeder Moment ist erfüllt mit Gedanken an sie oder ihn. Unsere Aufmerksamkeit und Intention ist ausgerichtet. Wir überwinden Hindernisse, Müdigkeit und Schwierigkeiten nur um mit ihr oder ihm zusammen zu sein. Unbändige Kräfte und Freude erfüllen uns. Ist es möglich dieses Gefühl auf unseren Alltag zu übertragen? Mit dieser Hingabe unsere Aufgaben, bestehende Beziehungen und Stresssituationen zu meistern?

Bhakti ist der Yogaphiloshopie nach der einfachste Weg zur Selbstverwirklichung. Wir begegnen Gott in einer bestimmten Einstellung, einem bestimmten Gefühl oder Zustand, was im Yoga Bhava genannt wird und entwickeln über Gottesliebe Zufriedenheit. Wir nehmen alles als Gott und als Liebe wahr. Im Yoga sprechen wir von verschiedenen Formen der Hingabe. Der höchste Zustand dessen wird Madhurya Bhava genannt. Liebender und Geliebter werden durch diese Intensität der Liebe eins.

Doch was hat dies alles mit Stress zu tun? Oder meinen ungeliebten Aufgaben und Begegnungen? Wir kategorisieren jeden Kontakt, jede Begegnung in beruflich, privat, angenehm, unangenehm und nehmen die jeweilige Rolle ein. So bleiben wir außen vor. Wir kommen nicht richtig in Kontakt mit den Menschen, den Aufgaben oder der Situation. Im Bhakti Yoga üben wir Hingabe, indem wir jede Gelegenheit nutzen Hingabe aufzubauen. Wir üben, indem wir alles als unseren Geliebten betrachten.

Die Kunden als Geliebten zu betrachten? Oder den ätzenden Arbeitskollegen? Vielleicht magst Du mich jetzt als irre betrachten, aber genau das ist der gewünschte Zustand. Wenn wir verliebt sind scheinen wir manchmal etwas irr. Vielleicht magst Du Dich einmal auf dieses Gedankenspiel einlassen und nicht mehr unterteilen. Lege Deine Business-,Freizeit-, oder anderen Outfits ab, um Dich mit den Kleidern der Liebe zu schmücken. Erinnere Dich an das besondere Gefühl der frischen Liebe. Du wirst sehen, dass dies wirklich erzeugbar ist. Das verliebte Zuhören, Begegnen und sich Einlassen nimmt Stress und Anspannung und verleiht uns unbändige Kräfte.

Einen irre verliebten Tag wünscht Dir

Jessica Chandrika